schneewanderer
Lyrik
13. November 2010
november
nackt endlich
erde und baum
unter letztem
fand ich
vor wochen noch
keinen himmel
nun sehe ich
unter ihm
bis an die sterne
und er schämt
sich dafür
weit übers
erste weiß
hinaus
© schneewanderer
Öömrang
wind
dein kind
eines
mit ihm
das gras
der sand
keines
kehrt
zurück
an die
wiege
so wurdest
du alt
mit dem wind
dem gras
und dem sand
© schneewanderer
strandgut
eigentlich
sind es ja zwei
ineinander
verschlungen
als gäbe es
nur diesen
einen halt
gegen das meer
lange
hattest
du sie
in händen
diese muscheln
und ich wage
zu wissen
welche namen
du ihnen gibst
© schneewanderer
insel amrum im november
die großen schwärme
gibt es nicht mehr
die der vögel
die der menschen
mit so wenig
glücklichen
teilen wir
wind
gras
und
sand
wiederkehrende
im kalender
von kommen
und gehen
© schneewanderer
geständnis
irgendeiner
wird
irgendwann
sagen
er hätte
öfter
sprechen
sollen
anstatt
zu schreiben
aber nie
werde ich
lauter zu hören
sein - deutlicher
wie in
diesem fehler
den ich
gerade
wieder begehe
© schneewanderer
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