schneewanderer
Lyrik
10. Mai 2015
im ovamboland
nie verließ mich
das mitleid seither
seit diesem esel
er klagte nicht
er starb nicht
saß nur mitten
auf der straße
mit augen
die mich
eines nachts
aus dem
schlaf schrecken
© schneewanderer
solitaire
nicht um wasser
nicht um schatten
bittet der fremde
nur um ein stück
vom himmel
der duftet nach
apfelkuchen
wie das erste stück
davon
wie das letzte
© schneewanderer
swapokmund - brauhaus
unter keiner der fahnen
fände ich je heimat
die sehnsucht danach
beschreibt keine flagge
denn hier endet
aller durst nach vertrautem
© schneewanderer
dem mitreisenden
guten morgen
gute ratschläge
guten tag
besser wissen
gute nacht
nichts mehr
wissen wollen
© schneewanderer
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