schneewanderer
Lyrik
27. Februar 2021
standort II
der verderbliche
mond
in diesem
blassen
blauen
scheuen
himmel
einer
wird
mir
die hand
reichen
komm
es ist zeit
zu staunen
© schneewanderer
26. Februar 2021
grundkapital
eine
wenig
vertraute
sprache
kein vertrauen
in keinen gott
diese träumen
können
müssen
in jedem leben
so ausgestattet
mute ich der
welt
mich zu
© schneewanderer
standort
das meiste
an weg
hinter mir
dort gewesen
weg gegangen
hier geblieben
alles machte
sinn
einen
einen
den sich
in frage stellen
lohnt
© schneewanderer
24. Februar 2021
hinterhalt
noch
ein wenig
schnee
auf der augenbraue
aber im garten
februarsonne
vergänglich
lockend
in diese falle
tappe ich gerne
© schneewanderer
10. Februar 2021
abendmahl XI
diese schritte
mit dir
neben dir
deine letzten
unser wissen darum
macht sie nicht schneller
behutsamer
bewußter
als wären es
die ersten
meinem vater
© schneewanderer
vertrauter gast
schnee
auf
meiner schwelle
fast vergessen
immer verloren
leiser
die welt
an diesem
morgen
mein flehen
gilt der kälte
© schneewanderer
6. Februar 2021
abendmahl X
an einem tisch
gelegentlich
gelebtes leben
deines hat
nur noch
diese paar
schritte
langsam
schreitet
die erkenntnis
voran
gleich
unser
gehen
du nur
früher
angefangen
damit
meinem vater
mir
© schneewanderer
wintereinbruch
kälte
die wege
schwieriger
durch die welt
weg von mir
hin zu mir
© schneewanderer
2. Februar 2021
abendmahl IX
vergess
en
dass du
vergisst
erinnnern
mit dir
sonntage
im wald
am wasser
die strenge
gewichen
seither
immer noch
leben
meines
verdanke ich dir
meinem vater
© schneewanderer
auf dem weg
mache sie
diese kleinen
schritte
hin
zu dir
wieder zurück
in eine mitte
die dich wärmt
für s.
© schneewanderer
der neckar bei heidelberg
noch immer
durstig
hungrig
nach land
die brücken
ignorierst du
dass eigentlich
winter sein müsste
© schneewanderer
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