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den blick
wenden
auf diesen
kleinen
roten punkt
im schnee
vergänglich
beides
das kleine
rotkehlchen
mein wunsch
dass es
ewig lebt
© Reiner Kranz
die guten
vorsätze
hinein tun
das schlechte
gewissen
etwas vorsatz
ein klein wenig mut
die erfahrung
das unterlassene
das überraschende
lächeln
die erwartete
bosheit
bezahlt
wird
im
nächsten
leben
© Reiner Kranz
gebückt
das jahr
unter der last
der vielen tage
wieviele schritte
es auch
gegangen ist
gestolpert
gerannt
innegehalten
neugierde
war das ziel
© Reiner Kranz
die fehler
von gestern
die kommenden
wie kinder
die ich
an die hand nehme
sie mich
keiner
will
loslassen
tut
es trotzdem
in diesem
unbeobachteten
augenblick
der
vollkommenheit
© Reiner Kranz
warten müssen
warten können
auf den schnee
das licht
den tod
sie
lässt mich
schlafen
hält mich
wach
ohne sie
wäre ich
was ich bin
nie sein werde
© Reiner Kranz
vereint wieder
graublauer
himmel
der frost
die sonne
sie werden
den tag ausmachen
bestimmen
darüber
wie das jahr
seine letzten
schritte
gehen wird
mit uns
ohne uns
© Reiner Kranz
keine nacht
im keller verbracht
ohne angst
in den himmel
geschaut
keinen sohn
verloren
nicht gehungert
keine hoffnung verloren
in frieden
gelebt
der keiner war
den menschen
in der
ukraine
gewidmet
© Reiner Kranz
desolate
hochsitze
im kalten wind
die toten bäume
standhaft
die felder ringsum
tragen eine schleife
gemacht aus abschied
die landschaft
ergibt sich
diesem sonntag
grau
in
kalt
© Reiner Kranz
dem jahr gefolgt
dorthin
wo die meisen
ihre angst ablegen
der himmel
mit grauem stift
bald
schreibt
er wird
die welt
nicht besser
machen
nicht weicher
trotzdem
nenne
ich ihn
bruder
© Reiner Kranz